Hallo,

mein Name ist Katrin Sandmann-Henkel. Ich lebe und arbeite in Minden und bin seit fast 20 Jahren künstlerisch tätig. Lange Zeit habe ich mich mit unterschiedlichen Techniken der Malerei beschäftigt. 2008 entdeckte ich dann die Fotografie für mich, die seither meine ganze Leidenschaft ist.

2010/11 war ich mit meiner Kamera im „Vogelparadies“, einem kleinen Naturschutzgebiet in Porta Westfalica, unterwegs. Aus dieser Arbeit entstand mein Bildband „Blick ins Paradies“, der 2014 erschienen ist. Die Fotos zeigen die ganze Schönheit dieser naturbelassenen Oase.

Von 2011 – 2018 fotografierte ich „Lost Places“ in Deutschland, Polen und Belgien. Die Spuren von Mensch und Natur, und die Schönheit der Vergänglichkeit faszinierte mich ganz besonders. Verlassene Orte lassen erahnen was war und was kommt. In unterschiedlichen Ausstellungen konnte ich meine „Lost Places“ präsentieren.

 
2017 habe ich, anlässlich des 25 jährigen Bestehens des „ Verein für aktuelle Kunst“ in Minden, 43 Künstler des Vereins in ihren Ateliers fotografiert. Aus diesem Projekt ist der Bildband „ KUNST-SZENE-ATELIER“ entstanden und im gleichen Jahr erschienen.
 
Mein neuer fotografischer Weg führt mich in die Großstädte. Weiterhin interessiert mich die Architektur. Diesmal sind es die typischen Wahrzeichen der Städte und die modernen Fassaden der Hochhäuser, die ich durch Mehrfachbelichtungen, während der Aufnahme, vervielfältige oder abstrakt erscheinen lasse.

Fotografie ist für mich das Festhalten des Augenblicks, der nie wiederkehrt. Sie schärft das Auge und die Wahrnehmung für den Blick auf die Dinge.

 Meine Philosophie der Fotografie ist es, dass ein Foto bei der Aufnahme entsteht, weniger bei der Nachbearbeitung. Nicht nur das Auge beeinflusst die Aussage eines Fotos, sondern auch was ich sonst noch wahrnehme, z.B. rieche oder höre. Besonders bei den Mehrfachbelichtungen ist es für die Komposition des Bildes wichtig, dass das Bild, was im Kopf ist, in kurzer Folge entsteht. Ich lasse mich gern von anderen Fotografen inspirieren, möchte aber nicht ihre Fotos kopieren, sondern meine Sichtweise entwickeln und neues entstehen lassen.

 

 

„Ohne Fotografie ist der Moment für immer verloren, so als ob es ihn nie gegeben hätte.“

Richard Avendon